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Immobilienfotografie – Professionelle Fotos für mehr Aufträge

 

Wissenschaftliche Studien belegen, dass wir uns innerhalb von 20 Sekunden entscheiden, ob wir etwas mögen oder nicht. Daher sollte ein Immobilienmakler aussagekräftige Fotos haben, um diese kurze Zeitspanne optimal zu nutzen. Zudem lassen sich mit guten Bilder Immobilien effizienter und schneller vermarkten. Du musst aber kein Profi-Fotograf sein, um in der Immobilien Fotografie erfolgreich zu sein. Ich habe dir einige Tipps zusammengestellt, damit du hochwertige Bilder erhältst.

 

Immobilienfotografie


Dos & Don’ts der Immobilien Fotografie

Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Dos und Don’ts der Immobilienfotografie:

Dos bei Immobilien Fotos

  • Aufräumen
  • Einrichten mit wenigen Möbeln
  • Außenaufnahmen machen
  • Fotografieren bei schönem Wetter
  • Ausreichende Beleuchtung
  • Fotografieren im Querformat
  • Verwendung eines Weitwinkelobjektivs
  • Mindestens 2-3 Wände auf einem Bild
  • Verwendung einer guten Kamera
  • Nachbearbeitung der Bilder

Don’ts bei Immobilien Fotos

  • Fotografieren von persönlichen Gegenständen
  • Unerwünschten Reflexionen bei glänzenden Oberflächen durch Verwendung von Blitzlicht
  • Vermeidung von einstürzenden Wänden
  • Mitfotografieren von geparkten Autos

Tipps für eine tolle Immobilienfotografie

Zeit nehmen

Gerade ein Makler hat zum Fotografieren nicht viel Zeit, vor allem wenn auch noch die Mieter in der Wohnung sind. Meist sieht man erst hinterher, dass das Bild unscharf, zu dunkel oder verschwommen ist, oder unvorteilhafte Gegenstände auf dem Foto zu sehen sind. Deswegen ist es wichtig, mehr Zeit einzuplanen, damit letztendlich auch gute Aufnahmen entstehen, die sich zeigen lassen können.


Vorbereitung zum richtig Fotografieren

Der Interessent legt nur auf die Beschaffenheit des Raumes wert. Daher sollten alle persönlichen Dinge und sonstige überflüssige Gegenstände verschwinden. Keine Töpfe, Lebensmittel, Fernbedienung oder auch Familienfotos.

ImmobilienfotosIn Bäder und Toiletten sollte besonders auf die Ordnung geachtet werden. Es dürfen keine Shampoos, Kosmetika oder Reinigungsmittel herumstehen. Die Klobürste und Toilettenpapier sind absolut tabu bei der Immobilienfotografie. Zudem sollte der WC-Deckel heruntergeklappt sein.

Wenn das Objekt bereits Leerstehen sollte, wird es meist eingerichtet, um ihr Potenzial zu zeigen. Durch geeignete Lichtverhältnisse kann aber auch bei einer unmöblierten Immobilie eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen werden.


Innenaufnahmen richtig fotografieren

Da die Wahrnehmung des Menschen selektiv ist, bemerken nur das, was für uns wichtig ist und unwichtige Dinge blendet unser Gehirn einfach aus. Deshalb sind bei einigen Amateuraufnahmen häufig Mülleimer, ein Wäscheständer auf dem Balkon oder Zeitungen auf den Immobilienfotos zu sehen. Wenn du also die Immobilienfotografie lernen möchtest, empfiehlt es sich, zuerst Probeaufnahmen zu machen, um solche Kleinigkeiten zu bemerken.Immobilien Fotografie

Die Räume wirken großzügiger, wenn nicht zu viele Möbel darinstehen. Da oft Möbel oder andere Gegenstände angeschnitten werden, die gar nicht zum restlichen Bild passen, sollten alle Möbel im vorderen Bereich weggeräumt werden. Oder du schneidest das Bild nachträglich zu.

Im Bad ist es meistens etwas enger, da Waschtisch, Dusche oder die Badewanne direkt hinter der geöffneten Tür liegen. Hier hilft es nur die Türe auszuhängen.

 


Perspektive

Die ideale Fotoposition bei der Immobilien Fotografie ist auf Bauch- oder Brusthöhe, damit die Kamera etwa auf halber Raumhöhe ist. Somit besteht ein ausgewogenes Verhältnis von Decke und Fußboden. Die Aufnahmen wirken so natürlicher und anregender.

ImmobilienfotografieNiemand hat eine Vorstellung von dem Raum, wenn nur eine Wand auf dem Bild zu sehen ist. Versuche deshalb zwei oder drei Wände auf dem Foto zu haben. Positioniere dich also am besten in eine Raumecke und fotografiere schräg diagonal in Richtung der gegenüberliegenden Raumecke. Dies sorgt für eine räumliche Tiefe. Wichtig für den Raumeindruck sind auch Öffnungen wie Fenster oder Türen.

Um dem Interessenten einen möglichst wirklichkeitsgetreuen Eindruck von der Immobilie zu vermitteln, sollte gleich erkennbar sein, um welchen Raum es sich handelt. Damit man letztendlich auch mehr vom Zimmer sieht, eignet sich das Querformat besser für Immobilien Fotos.


Stürzende Linien

Wenn die Kamera bei der Immobilienfotografie nicht exakt waagerecht gehalten wird entstehen stürzende Linien. Stürzende Linien liegen vor, wenn in der Realität vertikale Linien, wie ein Türrahmen oder Fliesenfugen, auf der Aufnahme nicht parallel zum Bildrand sind. Haltest du die Kamera schräg kippen alle Vertikalen dramatisch nach innen oder außen und der Betrachter erhält den Eindruck, dass das fotografierte Haus droht einzustürzen.

Dieser Fehler lässt sich durch das Einblenden von Gitterlinien auf dem Kamera Display vermeiden. Auch ein Stativ hilft bei der genauen Ausrichtung der Kamera.


Außenaufnahmen

Bei Einfamilienhäusern darf eine Außenaufnahme nicht fehlen. Denn diese sprechen den Betrachter emotional an. Besonders gut eignen sich Aufnahmen des Gartens und der Terrasse mit passenden Gartenmöbeln, da diese ein heimisches Gefühl vermitteln.

Auch hier sollte für Immobilien Fotos alle persönlichen Gegenstände, also Mülltonnen, Autos oder Spielzeuge aus dem Bildbereich entfernt werden.  Durch die Fotografie eines Baums, eines Gartentors oder einer Dekoration im Vordergrund entsteht mehr räumliche Tiefe.Immobilien Fotografie

Um richtig zu fotografieren schaue dir das Objekt genau an und suche die schönste Seite heraus. Dazu sollte ein schöner Tag sein mit Sonne. Zudem sollten die Bilder immer aktuell sein, als sei das Haus gerade erst auf den Markt gekommen. Denn Winterbilder erwecken im Sommer den Eindruck, dass die Immobilie schon sehr lange zum Verkauf steht und damit etwas nicht stimmt.

Immobilien, die kein ansprechendes Äußeres haben, sollten in der Abenddämmerung fotografiert werden und alle Lichter im Haus anschalten.  Die Immobilie wird so aufgewertet und wirkt gleich anziehend.


Licht

Einer der wichtigsten Faktoren für die Immobilienfotografie ist die Beleuchtung. Verwende für eine natürliche Aufnahme besser das vorhandene Licht, indem du alle Jalousien und Vorhänge öffnest und alle Beleuchtungen einschaltest. Denn unterbelichtete Immobilien Fotos verhindern einen positiven Gesamteindruck.

ImmobilienfotosVermeide unbedingt Blitzlicht. Der Kamera-Blitz ist nur für Nahaufnahmen aber nicht für Räume gedacht. Der Vordergrund ist durch den Blitz überbelichtet während der hintere Bereich zu dunkel ist. Durch frontales Blitzlicht kommt es zudem zu unerwünschten Reflexionen von glänzenden Oberflächen.

Benutze für optimale Aufnahmen den Blendenmodus statt der automatischen Belichtungsfunktion. Nimm die Blende f8 für eine ausreichende Tiefenschärfe und passe die Verschlusszeiten an. Abhängig von den gegebenen Lichtverhältnissen ist der Einsatz eines Stativs unvermeidbar.


Zeitpunkt

Für die Immobilienfotografie ist der Zeitpunkt entscheidend. Die beste Zeit ist tagsüber, wenn es draußen hell ist. Es sollte aber auf den Sonnenstand geachtet werden, da für Innenräume Schatten ideal ist. Scheint die Sonne nämlich durch das Fenster, wird das Bild überbelichtet. Hier kann eine Jalousie Abhilfe schaffen oder du nimmst das Foto zu einem späteren Zeitpunkt auf.Immobilienfotografie Kurs

Speziell bei Außenaufnahmen sollte das Wetter schön sein, damit das Objekt beim Interessenten einen positiven Gesamteindruck hinterlässt. Denn ein bewölkter Himmel oder strömender Regen hinterlassen einen eher trüben Eindruck. Aufgrund des Lichteinfalls eigen sich Frühling und Sommer besonders gut für die Immobilien Fotografie.

 

 


Immobilienfotografie lernen durch die richtige Kamera

Der Immobilienfotograf benutzt eine Spiegelreflexkamera mit einem lichtstarken Weitwinkel-Objektiv. Da nicht jeder eine digitale Spiegelreflexkamera besitzt, kann auch eine spiegellose Systemkamera mit einem Weitwinkelobjektiv verwendet werden.

ImmobilienfotografieDurch ein Weitwinkel-Objektiv erhältst du einen viel größeren Bildwinkel. Ohne ein solches Objektiv wäre nur ein Fenster oder eine Wand auf dem Bild und der Betrachter bekommt keine Vorstellung des Raumes vermittelt. Weitwinkelobjektive vergrößern zwar den Bereich, aber rufen dadurch unschöne Verzerrungen hervor, die schnell unnatürlich wirken können.  Deswegen sollte auf ein übertriebenes Weitwinkelobjektiv verzichtet werden und eins mit einer Brennweite von 12-24 mm verwendet werden.

Die Anzahl der Megapixel spielt keine Rolle, denn viel wichtiger ist die Größe des Bildsensors. Je größer der Bildsensor, desto mehr Licht kann dieser einfangen, besser mit schwierigen Lichtverhältnissen umgehen und das Bildrauschen reduzieren.

»Zur richtigen Kamera


Bildbearbeitung

Photoshop oder kostenlose Programme wie GIMP bieten unendliche Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Im Bereich der Immobilienfotografie ist die Nachbearbeitung völlig in Ordnung, um das Beste aus den Fotos herauszuholen, solange man die Fotos nicht verfälscht.Digitale Spiegelreflexkamera Test

Das heißt also Lichtverhältnisse, Bildausschnitt, ungewollte Farbstiche und Verzerrungen können bei Immobilien Fotos optimiert werden. Durch mehr Helligkeit und wärmere Farben wirken die Bilder viel freundlicher und harmonischer. Korrigiere beispielsweise die Belichtung, mache den Himmel etwas freundlicher und das Gras grüner oder zu dunkel geratene Räume bisschen heller.

 

 


Online Foto Kurs

Falls dir diese Tipps zur Immobilienfotografie lernen nicht weitergeholfen haben, kann ich dir einen Online Immobilienfotografie Kurs empfehlen. Dieser Kurs gibt dir eine Schritt für Schritt Anleitung mit an die Hand:

» Zum Kurs

Infos zum Kurs:

Wie du professionelle Fotos von Immobilien schießt und damit mehr Aufträge erhältst!

ImmobilienfotosGute Fotos sind für dein Business und deinen Erfolg entscheidend. Dir fällt es aber schwer selbst solche zu erstellen? Dann kann dir Florian aus den Immobilienfotografie Kurs weiterhelfen. Er ist seit fünf Jahren auf die Immobilien Fotografie spezialisiert und hat bereits zahlreichen Immobilienmaklern, Home Stagern und Fotografen in persönlichen Coachings geholfen, Immobilien auf professionellem Niveau zu fotografieren.

Dieses Wissen und seine Erfahrungen hat er nun für dich in einem umfangreichen Videotraining gebündelt, sodass auch du bald Immobilienfotos hast, für die dich deine Konkurrenz beneidet!

Der Immobilienfotografie Masterkurs ist dein Weg hin zu professionellen Immobilienfotos, die dir

  • mehr qualifizierte Aufträge einbringen
  • mehr Umsatz generieren
  • zu einer besseren Außenwirkung verhelfen

Für wen einget sich der Kurs?

Der Immobilienfotografie Kurs richtet sich vor allem an Anfänger und fortgeschrittene Fotografen, denen die Immobilien Fotografie bisher noch fremd ist. Das Videotraining richtet sich insbesondere an Immobilienmakler und Home Stager, die Ihre Vermarktung auf das nächste Level bringen möchten.

Florian zeigt dir alles in einem über 8 Stunden Premium-Content, einem mehr als 3 Stunden Workshop und sich einem laufend erweiternden Bonus Teil von der Fotoausrüstung, über die richtige Kameraeinsteinstellung bis hin zur optimalen Bildgestaltung und effizienten Bildbearbeitung.

Wenn dir der Inhalt des Kurse, das Geld nicht wert ist, dann bekommst du dein Geld innerhalb von 30 Tagen nach Kauf vollständig zurück.

Das erwartet dich:

  • Modul 1 – Einführung
  • Modul 2 – Equipment für die Immobilienfotografie
  • Modul 3 – Grundlagen der Fotografie
  • Modul 4 – Innenaufnahmen erstellen
  • Modul 5 – Außenaufnahmen erstellen
  • Modul 6 – Bildbearbeitung mit Lightroom
  • Modul 7 – Workshops zum Nachmachen
  • Bonus-Teil
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Kommentare

die-fotofabrik.com 30. Dezember 2018 um 20:07

Hey!
Bist du Immobilienmakler und hast bisher die Tipps schon verwendet? Wie hast du deine Bilder sonst gemacht?
Lass es uns und die Leser wissen.

Teile dein Wissen, deine Beweggründe und deine Erfahrungen mit der DSLR Community 🙂
Die Community freut sich über über deine Tipps 🙂

Antworten

Holger Slaghuis 28. Januar 2019 um 20:40

Schöner Artikel. Brennweitenangaben ohne Angabe des Sensorgröße machen allerdings weniger Sinn. Weitere Tipps zur Immobilienfotografie gibt’s vom Immobilienfotografen:

https://immobilienphoto.com.

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